Portrait von Prof. Dr. jur. Rudolf Steinberg

Prof. Dr. jur. Rudolf Steinberg

Emeritierter Professor für Öffentliches Recht, Umweltrecht und Verwaltungswissenschaft an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Präsident der Goethe-Universität 2000 – 2008

Neue Publikation
Retten Plebiszite die gefährdete Demokratie?
Wege zur Stärkung der Responsivität des politischen Systems
Nomos Verlag · Kleine Schriften Rechtswissenschaft, Bd. 6 · 2026 · 255 Seiten
Klappentext

Die Demokratie ist vor allem durch Ungleichheit, Abstiegsängste sowie Globalisierung und Europäisierung gefährdet. Der Parlamentarismus ist immer weniger in der Lage, eine wirksame Verbindung von Bürgerschaft und politischem System herzustellen. Plebiszite bieten – wie ein Blick in einige Nachbarländer zeigt – kaum wirksame Abhilfe und stehen in Gefahr, mit Hilfe der neuen Medien von Populisten genutzt zu werden. Es bedarf deshalb neuer Institutionen, die das Repräsentativsystem stärken. Der Modus von Abwägungsentscheidungen könnte zu einer höheren Responsivität von staatlichen Entscheidungen führen. Neben einer Reform von politischen Institutionen ist der Zusammenhalt der Gesellschaft auf ein gewisses Maß an sozialer Empathie angewiesen.

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Schwerpunkte

Die wissenschaftliche Arbeit von Rudolf Steinberg umfasst ein breites Spektrum des Öffentlichen Rechts. Zu seinen Schwerpunkten zählen das Umwelt- und Planungsrecht, in dem er mit seinem Standardwerk Fachplanung (Nomos, mehrere Auflagen) maßgebliche Beiträge geleistet hat, sowie das Verhältnis von Staat, Verfassung und Religion — ein Thema, dem er sich insbesondere seit seiner Emeritierung intensiv widmet.

Als Präsident der Goethe-Universität Frankfurt am Main gestaltete er die Transformation zur Stiftungsuniversität, den Umzug auf den Campus Westend und die erfolgreiche Teilnahme an der Exzellenzinitiative.